Teile & Details



Dreck, Metallstaub, Lärm, Schweißgase und Gestank. Motorradumbauten jenseits des Zubehörkataloges sind reines Metallhandwerk. 
Ich will euch ein paar Einblicke in meine Arbeitsweise geben. Anhand der Bilderstrecke könnt ihr vielleicht am besten entscheiden ob ich der richtige Mann für euer Projekt bin.

Eine Reise durch zwei Jahrzehnte. Aus den ersten Tagen bis heute. 
Ehrlich, ungeschminkt und ganz nah dran.

Ein paar Beispiele

Dieses BK 350 Schutzblech sollte ich für ein Japanerumbau verbreitern. Zuerst habe ich ihn längs getrennt, ausgebeult und alle Löcher verschweißt.

Danach habe ich einen 40 mm Blechstreifen eingesetzt und alles komplett durchgeschweißt.

Der fertig verbreiterte Fender. Die Aussparungen der Vorderradgabel habe ich entfernt und die Sicken angeglichen.

Die Schweißnähte und der eingesetzte Blechstreifen sind vollständig ausgeglättet. Als wäre es nie anders gewesen.

Angelehnt an eine Bildvorlage fertigte ich dieses außergewöhnliche Entenschnabelheck aus Stahlblech. 

Der Blick unter die Haube zeigt die ganzen kleinen Zeitfresser. Jedes Bauteil bekam die exakt passende Halterung.

Der Zeitaufwand um sowas herzustellen wird gerne unterschätzt.

Blick von unten fertig verschraubt.

Das Heckteil habe ich für einen 280er V-Rod Umbau angefertigt. 

100% Handarbeit. Gefertigt aus Stahlblech.

Für ein XS 650 Projekt baute ich diesen Basisfender um. Die seitlichen Sicken sollten weg.

Die Seitenflanken trennte ich ab und setzte neu glatte Blechstreifen an.

Nach dem Ausglätten der Schweißnähte wurden zu besseren Stabilität von innen noch Bleche aufgedoppelt und verschweißt.

Das fertige Ergebnis nach dem Endschliff.

Die Serien Heckteile der Victory "Hammer" sind im Original etwas wuchtig ausgefallen. Ich habe etliche davon gekürzt und umgeschweißt. Bei dieser Ausführung habe ich ca. 50 mm rausgetrennt.

An den Unterseiten wurden Blechstreifen angesetzt und anschließend die Kanten umgefalzt. Nach dem Endschliff verrät nur noch eine minimale Verfärbung im Blech wo die Schweißnähte waren.

Bei dieser deformierten Oldtimer Lampe sollte ich die Farbe dranlassen und erst mal probieren ob ich sie wieder hinbekomme. So trennte ich erst die Halterung raus und brachte diese zurück in die Originalform.

Den Lampentopf so wieder hinzubekommen war nicht ganz einfach. Der Witz ist, daß die Farbbeschichtung tatsächlich die Rückformung überstanden hat, ohne abzuplatzen.

Viele kleben die Eltkabel heute irgendwie mit Dichtmasse in den Fender und der nächste Stein reist sie ab. Das mag für Showbikes reichen doch für den Alltagsgebrauch finde ich es Murks.

Eingeschweiste Röhrchen für die Kabelführung sind auch eher ungünstig da die Kabel quasi permanet in der Suppe liegen. Deshalb punkte ich lieber klassische Blechfähnchen ein.

Kleines Kunstwerk. Freitragende und Soziustaugliche  3 in 1 Sitzbank für eine Victory. In dem Zustand ist es eine Sitzbank. Den Soziusbereich kann man hochklappen, arretieren und hat dann eine Rückenlehne.

Wird das Soziuspad abgenommen dann ist die Basisplatte ein Gepäckträger mit Verzurrmöglichkeit. Hier habe ich getüftelt denn ich durfte keine zusätzlichen Halterungen am Rahmen anschweißen.

Handgefertigter Fender. Gebaut in einer Zeit als es noch keine passenden Fender im passenden Radius für jede Radröße gab.

Heckteil mit handgefertigtem Fender. Stelle ich bis heute selber her wenn kein passender Rohlig zu bekommen ist.

Handgemachter Heckfender für VT 600 Shadow beim Entstehen.

Vom graden Blechstreifen bis zum runden Fender sind viele Arbeitsgänge notwendig.

Der fertige Fender ist mit Rundeisen eingefasst.

Ein paar Nahaufnahmen. XS 650 Neuaufbau im Detail. Den Tank habe ich umgeschweißt und neu getunnelt. 

Der Behälter ist aus Stahlblech gefertigt und beherbergt die Elektrik. Wenn die Spaltmaße so passen, habe ich gut gearbeitet.

Selbst unscheinbare Teile wie Rastenhalterungen verschlingen gerne reichlich Zeit. 

Edelstahlkrümmer stelle ich fast immer selbst her und schleife diese bis K400. Den Rest macht der Polierer.

Bilder sagen mehr als Worte. Ab hier ohne Kommentar.

2002. Start nach Finnland mit meiner alten Starrahmenkiste. Die Liebe für Schwedenchopper mit Autoreifen im Heck ist bis heute geblieben.